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Begriffe

Begriffe und Grundlagen

In diesem Bereich werden Wörter erklärt, die in Gesprächen und Anleitungen rund um den Bumerang vorkommen. Die Begriffe sind in drei Gruppen gegliedert: woraus der Bumerang besteht, was mit ihm im Flug passiert und woraus sich der Wurf zusammensetzt. Die Erklärungen sind bewusst einfach gehalten, ohne Formeln und Zahlen.

Das Wort „zurückkommen“ ist nicht ganz genau: Der Bumerang macht nicht kehrt, sondern dreht ständig sanft ab, und seine Bahn ergibt eine weite Schleife.

— Notiz der Redaktion

Aufbau

Flügel
Einer der „Arme“ des Bumerangs. Der klassische Bumerang hat zwei, es gibt auch Modelle mit drei und vier. Im Querschnitt ähnelt der Flügel einer Tragfläche und erzeugt deshalb im Flug Auftrieb.
Ellbogen
Die Stelle, an der die Flügel zusammentreffen – der Knick in der Mitte des Bumerangs. Von der Form des Ellbogens hängt stark ab, wie sich der Bumerang in der Luft verhält.
Vorderkante
Die Kante des Flügels, die beim Rotieren zuerst auf die Luft trifft. Sie ist meist stärker abgerundet, die Hinterkante dünner. Beim Linkshänder-Bumerang liegen die Vorderkanten spiegelbildlich.
Profil
Die Form des Flügels im Querschnitt: eine Seite stärker gewölbt, die andere fast flach, wie bei einer Tragfläche. Gerade das Profil unterscheidet einen zurückkehrenden Bumerang von einem einfachen gebogenen Holz.

Flug

Rotation
Der Grund für den Schwung aus dem Handgelenk. Ohne Rotation arbeiten die Flügel nicht wie Tragflächen, und der Bumerang dreht nicht ab, sondern fliegt einfach und fällt.
Auftrieb
Die Kraft, die der Flügel erzeugt, wenn er sich durch die Luft bewegt – dieselbe, die eine Tragfläche in der Luft hält. Oben am rotierenden Bumerang bewegt sich der Flügel schneller gegen die Luft, deshalb ist der Auftrieb dort größer.
Präzession
Die Eigenschaft eines rotierenden Körpers, auf Druck mit einem seitlichen Ausweichen statt mit Kippen zu reagieren. Deshalb wirft der ungleiche Auftrieb der Flügel den Bumerang nicht um, sondern lenkt ihn sanft herum.
Bogen
Die Flugbahn des Bumerangs. Er fliegt nicht geradeaus hin und zurück, sondern beschreibt eine weite Schleife und kommt von der Seite oder fast von vorn zum Werfer.
Schweben
Der letzte Teil des Flugs, in dem der Bumerang langsamer wird, sich fast waagerecht legt und weiter rotierend sanft sinkt. Genau in diesem Moment lässt er sich gut fangen.

Wurf

Griff
Wie man den Bumerang vor dem Wurf hält: am Ende eines Flügels, locker, ohne ihn mit der ganzen Hand zu umklammern. Ein lockerer Griff hilft dem Handgelenk, den Bumerang in Rotation zu versetzen.
Neigung
Die Stellung des Bumerangs beim Wurf. Ein zurückkehrender Bumerang wird fast senkrecht mit leichter Neigung gehalten; flach geworfen steigt er meist steil nach oben.
Winkel zum Wind
Die Wurfrichtung im Verhältnis zum Wind. Rechtshändern wird meist geraten, etwa 45° rechts von der Richtung zu werfen, aus der der Wind kommt, Linkshändern nach links.
Fangen
Der Abschluss des Flugs. Einen langsamen, schwebenden Bumerang fängt man als „Sandwich“ – zwischen beiden Handflächen. Einen schnellen oder aufs Gesicht zufliegenden fängt man nicht: Man duckt sich und dreht sich weg.

Weiterlesen

  • Praxis

    Schritt-für-Schritt-Beitrag zum Bumerangwerfen lernen. Dazu ein Katalog geplanter Beiträge.

  • Fragen

    Kurze Antworten zu Flug, Auswahl des Bumerangs, Wurf, Fang und Sicherheit auf der Wiese.

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    Themenpfade: Zimmerbumerang, Ausflug mit der ganzen Familie und was tun an windigen Tagen.

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    Themenübersicht: wie es funktioniert, Ausrüstung, Werfen und Fangen, Sicherheit und ein wenig Geschichte.

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Quellen

  • Einsteigeranleitungen zum Bumerangwerfen (allgemein)
  • Populäre Erklärungen zur Aerodynamik rotierender Flügel (allgemein)
  • Redaktionelle Materialien des Ratgebers Bumerang 33

Die Angaben entsprechen dem Stand am Erstellungsdatum. Form, Gewicht und Wurfempfehlungen unterscheiden sich von Bumerang zu Bumerang, halten Sie sich daher an die Anleitung Ihres eigenen Modells. Die Nutzungsregeln für Parks, Sportplätze und andere Flächen legen deren Eigentümer oder Betreiber fest.